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Nicolas Eber: Hans Mattis Teutsch der Graphiker

Hans Mattis Teutsch (1884 – 1960) war in sehr vielen Hinsichten eine Ausnahmeerscheinung. An erster Stelle ist dabei seine Vielseitigkeit als bildender Künstler zu erwähnen. Ursprünglich an der Gewerbeschule seiner Geburtsstadt, Brasow in Siebenbürgen (welche damals zu Ungarn und ab 1919 zu Rumänien gehörte) als Holzbildhauer ausgebildet, war er in der Folge zugleich Kunstmaler, Graphiker, Dichter und Essayist. An zweiter Stelle verdient der Umstand Erwähnung, dass er – nach einer künstlerischen Weiterbildung in Budapest und München zwischen 1901 und 1905 – die Kunstszene erst richtig in 1917, d.h. im bereits reifen Alter von 33 Jahren betrat, als eine Sammelausstellung seiner Werke – Gemälde, Graphiken und Skulpturen – im damals neueröffneten Ausstellungslokal von Lajos Kassák’s Kunstzeitschrift MA in Budapest, im Oktober 1917 stattfand. Zu diesem Anlass veröffentlichte MA auch ein Linoleum – Album in einer Auflage von 100 nummerierten Exemplaren, welche 12 seiner Schnitte enthielt. Bereits davor wurden im MA 9 seiner Linolschnitte und 2 seiner Aquarelle reproduziert. Ein Jahr später, im November 1918, anlässlich einer zweiten Mattis Teutsch – Ausstellung, wurden dort erneut 62 seiner Werke – 42 Ölgemälde, 10 Aquarelle und 10 Linolschnitte – gezeigt und in der Zeitschrift 4 seiner Gemälde abgebildet.

Insgesamt sind auf den Seiten der MA vor deren politisch bedingten Emigration nach Wien in 1919, im Laufe von weniger als 2 Jahren, von Hans Mattis Teutsch 17 Linolschnitte und 6 Gemälde reproduziert worden, womit seine Werke darin ganz klar die am häufigsten reproduzierten waren. Nach der Emigration der MA nach Wien sind zwischen Mai 1920 und April 1921 – d.h. im Laufe eines Jahres – darin noch 3 weitere Linolschnitte von Mattis Teutsch – in Originalgrösse – abgebildet worden, also in MA insgesamt 20 Schnitte.

Dies lässt sich bedeutungsmässig kaum überschätzen, nämlich, dass ein bis anhin praktisch gänzlich unbekannter und nicht mehr ganz junger Künstler, nebst anderen bereits bekannten Prominenten Namen, wie z.B. Robert Berény, Sándor Bortnyik, Lajos Gulácsy, Károly Kernstock, János Kmetty, József Nemes Lampérth, Lajos Tihanyi, Béla Uitz und János Vaszary, deren Arbeiten auf den Seiten von MA ebenfalls wiederholt reproduziert wurden, seitens des instinktsicheren Redaktors und Herausgebers Lajos Kassák einen derartigen Vorzug genoss.

Das graphische Werk von Hans Mattis Teutsch, welches aus etwa 170 – bis auf 5 Holzschnitte grossmehrheitlich aus Linoleum-Schnitten – besteht und zwischen 1915 und 1924 – d.h. im Laufe von knapp 10 Jahren – entstand, ist ein wesentlicher Bestandteil von seinem Lebenswerk. Dessen beherrschende Themen sind – vor allem in den früheren Jahren – Bäume und Menschen, nebst einigen biblischen Themen. Für die spätere Phase der Schnitte – ab etwa 1920 – ist hingegen eine Tendenz zur Abstraktion charakteristisch.

Das Thema wurde bereits in einem voluminösen, in 2003 durch den Régio Art Verlag von Györ in ungarischer Sprache veröffentlichten – den Titel «Mattis Teutsch der Graphiker» tragenden grossformatigen, 153-seitigen – Band des Autors Tibor Almási detailliert behandelt. Ich bin dennoch zu der Auffassung gelangt, dass eine Schrift welcher sich in verkürzter Form – sowie auch deutsch und englisch – diesbezüglich auf das Wesentliche beschränkt, dennoch nützlich und sogar noch erforderlich ist.

Das Besondere bei den Linolschnitten von Mattis Teutsch ist vor allem die Einprägsamkeit seiner graphischen Sprache, der Umstand dessen mit welch einmalig sparsamen Mitteln er etwas darzustellen, auszudrücken fähig war. Am deutlichsten und einprägsamsten geht dies m.E. aus seiner Darstellung der biblischen Themen hervor, vermutlich deswegen, weil in deren Fall die dahinterliegende Geschichte, d.h. die Aussage, bereits allgemein bekannt ist. Aus diesem Grund, und quasi als Analogie zu einer Oper-Ouvertüre, stelle ich sie hier unten meinen weiteren Ausführungen voran. Weil beim Betrachten der betreffenden Bilder, auch ohne dass ein Original-Titel darauf hinweisen würde – was ja bemerkenswerterweise auch der Fall ist – dem Betrachter, bzw. zumindest mir, deren Aussage augenblicklich einleuchtend ist. Dass man dies jedoch nicht verallgemeinern und voraussetzen kann, geht aus der bisher veröffentlichten Literatur klar und deutlich hervor. Sogar in dem obenerwähnten Werk von Almási, worin der Autor zahlreichen Schnitten passende und erläuternde Titel verlieh – so z.B. der darin als Nummer 64 abgebildeten den Titel «Golgota» – figurieren daneben zahlreiche mit einer nichtssagenden, Ratlosigkeit bzw. Unverständnis offenbarenden «Komposition»-Titel.

Ich denke, dass es wegen deren Selbstverständlichkeit eigentlich überfüssig wäre darauf hinzuweisen, wie stark das Verständnis von dessen Aussage den Kunstgenuss bei einem Gemälde oder Schnitt erhöht – wozu auch ein passender Titel wesentlich beiträgt – und wie viel eher ein derart verstandenes Bild in der Erinnerung erhalten bleibt und Wertschätzung gewinnt.

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                      1. Nativität, 1916 – 165 x 158 mm                            2. Golgotha, 1916 – 140 x 162 mm

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                     3. Verlorener Sohn, 1916, 157 x 160                    4. Jona im Sturm, 1916, 145 x 157 mm

Es ist m.E. wahrhaftig einmalig und bewundernswert wie Hans Mattis Teutsch mit nicht mehr als 25 Strichen dazu fähig war, komplexe Ereignisse mit mehreren Teilnehmer, wie im Falle der hier oben reproduzierten Beispiele, leichtverständlich und einprägsam auf hohem künstlerischen Niveau zu schildern.

In Figur 1. sind symbolisch die sich über das neugeborene auf dem Stroh liegendem Jesus-Kind beugende Mutter Maria und darüber in schützender Pose Ihr Gatte Joseph dargestellt. Weiter rechts darüber wohl Martha, die Mutter Mariä und linksseitig erinnert der langohrige Eselskopf daran, dass es sich um eine Scene in einem Stall handelt.

In Figur 2, in der Mitte der gekreuzigte Gottessohn, rechts davon seine von ihrem Schmerz zu Boden gesunkene Mutter Maria und rechts die Gruppe der Jünger Jesu.

Figur 3 ist die Darstellung des Heimkehrs des reumütigen verlorenen Sohnes, dessen auf dem Boden kniende und um Verzeihung bittende Gestalt vom Vater zu sich erhoben wird.

Figur 4 stellt den reumütigen Propheten Jona dar als auf seiner Flucht vor dem ihm aufgetragenen prophetischen Mission von Gott mit in der Form eines Meeressturmes seine Lektion erfährt.

Bezeichnend für die bisherige Situation und Verständnis sind die Titel welche Tibor Almási in seinem Buch diesen Schnitten verlieh. Die Figur 1 ist darin als «Komposition», 2 immerhin als «Golgota», 2 als «Baum in Landschaft» und 4 als «Jugend und Alter» betitelt.

Zu Beginn der Kreation der Linolschnitte, in 1915-16, waren deren dominierende Themen zunächst so gut wie ausschliesslich bloss Landschaften und Bäume nur gelegentlich mit einer menschlichen Gestalt bereichert, wie hier unten exemplifiziert.

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5. Landschaft, 1916, 230 x 170          6. Baum, 1916, 230 x 170               7. Andacht, 1916, 110 x 121

Gegen Ende des Jahres 1916 entstanden jedoch bereits Schnitte mit den eingangs gezeigten symbolischen biblischen Themen sowie Landschaften mit anthropomorphen Baumgestalten wie hier anschliessend gezeigt. Die Aussage der hier unten dargestellten Scene – von der sogar zwei sehr ähnliche Versionen vorliegen – ist auf den ersten Blick nicht ganz leicht zu deuten. Rechts zwei Gestalten welche sich zu umarmen scheinen, links eine Gestalt mit erhobenen Armen, welche angesichts der rechtsseitig dargestellten Ereignisses eher Begeisterung und Gratulation als etwa Empörung anzudeuten scheint und in der Mitte – oder auch Hintergrund –

zwei vermutlich jugendliche Zuschauer deren sehr stark schematisierte, geneigte Körper-haltung sich ebenfalls am ehesten als von Begeisterung hochgestreckte Arme deuten lässt.

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        8.& 9. Landschaften mit anthropomorhen Baumfiguren, 1916, 165 x 165, & 114 x 111 mm

Ich erblicke in diesen zwei Schnitten erneut schlagende Beweweise für die wohl einmalige Fähigkeit von Hans Mattis Teutsch dazu mit den sparsamsten Mitteln selbst komplexe Situationen verständlich, einprägsam und harmonisch darzustellen. Wie konnte dies de facto bereits seit einem Jahrhundert so gut wie vollständig unverstanden und unbeachtet bleiben? Im Almási’s Buch sind beide Schnitte als « Frau und Mann » betitelt.

Auch die zwei hier nachfolgend reproduzierten Schnitte scheinen zweifelsohne – zwar nicht leicht deutbar aber dennoch zweifellos – menschliche Begegnungen symbolisiert darzustellen. In Tibor Almási’s Buch sind als «Beisammen» bzw. «Verflechtung» betitelt was man ebenfalls als eindeutige Hinweise auf ihren anthropomorhen Charakter deuten kann.

                      C:\Users\miki\Desktop\Scan.42.jpg                                 C:\Users\miki\Desktop\Scan.29.jpg

                10. Liebespaar, 1916, 141 x 162 mm                   11. Liebeswerbung, 1916, 125 x 155 mm

Beim Bild 10 ist die rechts dargestellte höhere Gestalt klar erkennbar die männliche und die kleinere, in der Bildmitte mit ausgestreckten Armen und gespreizten Beinen dargestellte, die weibliche, wobei ihre Körperhaltung wohl als Willkommenszeichen der Annäherung gedeutet werden kann.

Bei der im Bild 11 dargestellten sehr stark symbolischen Scene sind die bloss mit ihren Köpfen und Oberkörpern abgebildeten Gestalten eigentlich nur durch ihre sehr stark verzeichneten Armgesten – welche bei der linksseitigen Gestalt als Annäherungsversuch und bei der rechtseitigen als Empfangsbereitschaft interpretierbar sind, als männlich bzw. weiblich deutbar. Immerhin ist die erzielte Harmonie und Geschlossenheit der wieder einmal mit sparsamsten Mitteln erreichten einmalig phantasiereichen Darstellung bewunderungswürdig.

Als Abschluss der Schilderung dieser Schaffensperiode erscheint mir auch noch die hier unten als Abbildung 12 reproduzierte Schnitt durch ihre mit extremer Sparsamkeit einhergehende Ausdrucksstärke unbedingt der Beachtung, ja Bewunderung, würdig, welche man ebenfalls als eine Art Liebes- oder Werbeszene deuten kann oder meinetwegen auch, wie in T. Almási’s Buch als «Tanz». Wenn man dabei die Linien der eigentlichen Szenendarstellung zählt kommt man höchstens auf 10 und auch insgesamt nicht mehr auf 15. Wie konnte dies, diese Einmaligkeit und Genialität ein Jahrhundert lang de facto unbeachtet bleiben sogar trotz dessen Vorhandensein in der Sammlung von zwei wichtigen Museen von Weltrang – der Albertina in Wien und des Los Angeles County Museum of Art? Übersättigung? Blindheit? Oder vielleicht sogar Voreingenommenheit?

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12. Tanz, 1916, 143 x 141 mm

Anfang oder in 1917 ist bei den Linolschnitten offensichtlich sowohl in thematischer wie auch stilistischer Hinsicht eine sehr starke Änderung eingetreten, was aus den hier weiter unten dargestellten Beispielen ganz eindeutig hervorgeht. Wodurch dies ausgelöst wurde entzieht unserer Kenntnis. Währenddem die als Abbildung 13 reproduzierte Schnitt noch klar anthropomorhe Züge aufweist, weisen die Schnitte 14 bis 18 eindeutig bloss naturverwandte Züge auf. Auf die tatsächliche Reihenfolge ihrer Entstehung können wir bloss indirekt aufgrund der stilistischen Kriterien schliessen.

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13. Bäume, 1917,                 14. Anthrop. Baumpaar,  1917          15. Bäume, 1917

90 x 85 mm                              140 x 116mm                                    185 x 110 mm

                C:\Users\miki\Documents\Scan.52 (2).jpg         C:\Users\miki\Desktop\Scan.53.jpg           C:\Users\miki\Desktop\Scan.50.jpg

                           16. Komposition, 1917                17. Komposition, 1917                   18. Komposition, 1917

250 x 350 mm                               45 x 70 mm                                          61 x 100 mm

Ab 1918 ist erneut ein radikaler Wechsel beim Stil und bei den Themen der Linolschnitten eingetreten und Menschendarstellungen wurden zum dominierendem Thema. Paar und sogar Familiendarstellungen in zahlreichen Varianten ebenso wie sogar Menschen bei der Arbeit. Dies schien etwa bis 1920 zu dauern und ist hier unten anhand von Beispielen dokumentiert.

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             19. Verführungsszene, 1918, 114 x 142 mm           20. Die betrogene Frau. 1918, 175 x 208 mm

Die Szenendarstellungen in den Linolschnitten von Mattis Teutsch bedürfen sind weitgehend selbsterklärend und allgemeinverständlich eigentlich keine Erklärunge. Er beherrschte es offensichtlich perfekt eine Situation mittels Bildsprache klar und deutlich auszudrücken. Dennoch sollen hier zumindest keine kurze erläuternde Kommentare zu den in den obigen Schnitten dargestellten Szenen nicht ganz fehlen. In der «Verführungszene» scheint die schwarze Figur wohl und eindeutig den Herrn der Unterwelt und als symbolischen und unsichtbaren Regisseur der Verführung darzustellen. Bei der Darstellung der zusammengesunkenen Ehefrau welche aus dem Fenster dem Verführungs- und Betrugsveruch ihres Gemals zuschaut ist darstellung der Szene auch ganz eindeutig und Bedarf keine weitere Erklärung. Mit anderen Worten sind diese zwei Bilder sehr gute Beweise für die hervorragende Fähigkeit von Hans Mattis Teutsch selbst komplexe Situationen mit seiner Bildersprache knapp und denoch ganz deutlich zum Ausdruck zu bringen.

Das hier anschliessend reproduzierte weitere Beispiel liesse sich m.E. gut als die Beladung eines Heuwagens interpretieren bei dem zwei Männer und ein Jüngling mitwirken, sowie als Beleg für die vielseitigen Interessen von Mattis Teutsch.

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21. Beladen eines Heuwagens (?), 1918, 200 x 204 mm

Aufgrund der Themata der Schnitte sind im Jahre 1919 die Mattis Teutsch beherrschenden Themen die Paarbeziehung sowie die Familie wie dies die hier in der Folge reproduzierten Schnitten klar zum Ausdruck bringen. Bei dem hier unten abgebildeten zwei Schnitten ist es die ungewöhnliche Eckigkeit der Darstellung im Vergleich zu den Anderen was auffällt.

                                            C:\Users\miki\Desktop\Scan.57.jpg                       C:\Users\miki\Desktop\Scan_64.jpg

                         22. Verführung, 1919, 220 x 155 mm         23. Weisser Mann, 1919, 230 x 161 mm

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24. Liebespaar, 1919, 200 x 245 25. Familie, 1919, 200 x 240 mm 26. Liebespaar, 1919, 185 x 210

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                                                                   27. Abschied, 1919, 180 x 174

Ab 1920-21 ist beim Thema und Stil der Linolschnitte erneut ein radikaler Wechsel in Richtung Abstraktion feststellbar, welche bis 1923-24 anhielt und hier unten mittels diverser Beispiele dokumentiert ist.

3 Kompositionen von 1920 – 21

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28. 145 x 145 mm                         29. 170 x 230 mm                 30. 45 x 80 mm

Drei Holzschnitte aus 1922 – 23

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31. Komposition, 165 x 150 mm 32. Komposition, 155 x 208 mm 33. «Der Blaue Reiter» 170 x 104 mm

Der darauf folgende letzte Stilwechsel bei den Schnitten Richtung Konstruktivismus dauerte von etwa 1924 bis 1927, wonach Hans Mattis Teutsch – vor allem infolge körperlicher Probleme – im Alter von knapp über 40 Jahren die Graphische-Schneidetätigkeit aufgab.

Drei Linolschnitte aus ca. 1923 – 24

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34. Frau auf Sessel, 130 x 153 mm            35. Paar im Bett, 151 x 150 mm    36. Komp. 175 x 145

Linolschnitte aus 1924 – 25

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37. Der Kuss, 190 x 70 mm             38. Paar, 190 x 85 mm              39. Sitzender Akt, 188 x 113

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                                                                       40. Arbeiter, 166 x 120 mm

Die obige Auswahl stellt rund ein Viertel der graphischen Arbeiten aus Hans Mattis Teutsch’s rund zehnjähriger graphischen Tätigkeit zwischen etwa 1917 und 1927 vor. Was dabei vor allem auffällt ist die wahrhaft beeindruckende Vielfalt der Themen und Stile welche einerseits von den Landschaften und Bäumen über menschliche Beziehungen bis zu biblischen Themen und andererseits von der realistischen und stilisierten bis zur konstruktiven Stil, Symbolismus und Abstraktion reicht. Die gemeinsamen Nenner sind dabei Sparsamkeit und Verständlich-keit des Ausdrucks, Phantasiereichtum und Harmonie.

01.03.2018 Nicolas Eber

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